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Fortbildungserhebung EFO-Z Die Fortbildung des niedergelassenen Zahnarztes: Nutzung und Bewertung – Ergebnisse einer bundesweiten Befragungsstudie
Berufsbegleitende Fortbildung gehört zweifellos zum traditionalen Selbstverständnis der Ärzte- und Zahnärzteschaft. Nur über das Medium der Fortbildung lässt sich die große Dynamik, mit der sich das medizinische bzw. zahnmedizinische Wissen verändert, im Zuge der praktischen Berufsausübung nachhalten und die Erkenntnisse auf den jeweils gegebenen aktuellen Stand bringen. Von daher ist es wenig erstaunlich, dass sowohl seitens von Sachverständigengremien als auch seitens der Öffentlichkeit die Forderung immer wieder erhoben wird, ein Mehr an Transparenz und Qualitätsabschätzung auf dem vielfältigen Gebiet des ärztlichen/zahnärztlichen Fortbildungsgeschehens herzustellen.
Die vorliegende bundesweite Erhebung versteht sich als eine Bestandsaufnahme zu Art, Umfang und Bewertung von Fortbildungsaktivitäten aus dem Blickwinkel der praktischen Berufsausübung des niedergelassenen Zahnarztes. Als Bezugszeitraum für die schriftliche Befragung einer systematischen Zufallsstichprobe von über 1.000 zahnärztlichen Praxisinhabern wurde das 1. Halbjahr 2004 zugrunde gelegt; eine Reihe von allgemeinen Bewertungsfragen nach "guter" und "schlechter" Fortbildung einschließlich der subjektiven Motivationsstrukturen schloss sich den erfragten Inanspruchnahmemustern zahnärztlicher Fortbildungsangebote an.
Insgesamt zeigt sich, dass die Zahnärzteschaft offenbar in sehr breitem Maße Fortbildungsaktivitäten betreibt und sowohl Angebote der Zahnärztekammern (einschließlich zugeordneter Fortbildungsinstitute) wie auch die anderer Fortbildungsangebote intensiv nutzt. Auch wird deutlich, dass die befragten Zahnärzte sehr dezidierte bzw. klare Vorstellungen darüber haben, wie aus ihrer subjektiven Nutzersicht Fortbildungsangebote nach Thematik und didaktischer Struktur aussehen sollten.
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